In den Urlaub mit dem Hund
Hunde sind Gewohnheitstiere
Jeder Hund liebt einen geregelten Tagesablauf, der möglichst immer
gleich ist. Veränderungen bedeuten für die Tiere mehr oder weniger
starken Stress. Dies zeigt sich nicht nur daran, dass fast alle Hunde
sehr sensibel auf Futterumstellungen oder eine Änderung der gewohnten
Gassi-Zeiten reagieren. Ebenso möchten Hunde gerne immer eine vertraute
Umgebung haben. Denn das gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Deshalb
ist es ratsam, auch im Urlaub mit dem Vierbeiner das gewohnte Hundebett
dabei zu haben. Ihr Tier wird den Hundekorb am Geruch direkt als sein
Eigentum erkennen und sich „wie zu Hause“ fühlen. Es hilft leider
nichts, wenn sich am Urlaubsort ein gleicher oder ähnlicher Hundekorb
befindet, denn dieser riecht ja nicht nach Ihrem Tier. Da ein Hund sich
aber vornehmlich mit seiner Nase orientiert, wird er die Ähnlichkeit
überhaupt nicht wahrnehmen, solange das Hundebett nicht auch nach ihm
selber duftet.
Da Ihr Hund im Urlaub schon genug Neues erlebt – fremde Gerüche, andere
Personen und wahrscheinlich auch veränderte Tages-Rhythmen – versuchen
Sie am besten, ihm jedenfalls ein bisschen Halt zu bieten, indem Sie
seinen vertrauten Hundekorb mit auf Reisen nehmen. Besitzen Sie ein
XXL Hundebett und dieses ist
zu sperrig oder zu schwer, so tut es im Notfall auch die Decke aus dem
Hundekorb oder ein Tuch, das Sie vorher für einige Zeit ins Hundebett
gelegt haben.
Das Hundebett für Unterwegs
Obwohl jeder Hundebesitzer seinem Tier Stress ersparen möchte, müssen
doch viele auf das Hundebett im Urlaub verzichten, da es einfach zu
unhandlich ist. Besonders Hundekörbe für große Hunde passen oft nicht
noch zusätzlich zu dem vielen Gepäck, dem Hund und den Mitreisenden ins
Auto. Die meisten Hundebetten aus Rattan-Korb oder Hartplastik sind
einfach zu sperrig oder zu schwer, als dass man sie mitnehmen könnte.
Weiche Hundebetten, die, ähnlich eines Sitzsacks, wie ein etwas dickeres
Kissen geformt sind, sind meistens handlicher und können einfach im
Kofferraum verstaut werden.
Ein Hund auf Reisen
Wer schon einmal einen jungen Hund ans Auto gewöhnen wollte, hat sich
den Trick mit dem Hundekorb vielleicht bereits zunutze gemacht: Wenn Sie
nämlich einen Welpen haben, der nicht gerne im Wagen mitfährt, stellen
Sie ihm einfach sein vertrautes Hundebett in den Kofferraum. Dann fühlt
Ihr Tier sich sicher und fährt gerne mit Ihnen mit!
Das gleiche gilt natürlich für lange Reisen. Denn diese sind selbst für
Hunde, die sich im Auto wohl fühlen, doch recht anstrengend. Das
Hundebett an der Seite eines Hundes kann aber wahre Wunder wirken, so
dass Ihr Tier sich während der Fahrt gemütlich zusammenrollt und
einschläft.
Denken Sie daran, Ihrem Hund auf der Reise ausreichend Wasser zu geben
und genügend Pausen einzulegen. So kann Ihr Liebling immer mal wieder
ein paar Schritte laufen und seine Blase entleeren. Machen Sie einen
längeren Zwischenstopp auf einem Autobahn-Rastplatz, so ist natürlich
ein Outdoor Hundebett optimal. Denn so kann Ihr Hund gemütlich im
Hundekorb in Ihrer Nähe liegen, während Sie mit der Familie
mitgebrachten Kartoffelsalat und Frikadellen essen. Lassen Sie Ihren
Hund niemals alleine im Wagen zurück! Selbst bei geöffnetem Fenster
bekommt er dort schon bei mäßiger Sonne nach kurzer Zeit einen
Hitzeschock. Wenn Ihr Hundekorb nicht für draußen geeignet ist, nehmen
Sie ihren Vierbeiner in der Fahrpause auf jeden Fall trotzdem mit ins
Freie und lassen Ihn einfach so auf der Wiese sitzen.
Unterbringung bei Freunden oder in der Hundepension
Falls Sie in ein Hotel reisen, in dem Hunde nicht erlaubt sind oder es
Ihnen einfach zu stressig ist, Ihren Vierbeiner mit in den Kurzurlaub zu
nehmen, bieten sich möglicherweise tierliebe Freunde und Verwandte an,
Ihren Hund für die Zeit aufzunehmen. Es gibt aber auch die Möglichkeit,
den Hund in eine Pension zu geben, in der er freundlich und artgerecht
behandelt wird. Hier gilt das gleiche, als wenn Sie Ihren Hund mit in
den Urlaub nehmen: Geben Sie Ihrem Tier auf jeden Fall sein eigenes
Hundebett mit! Denn der Vierbeiner wird nicht nur aus seiner vertrauten
Umgebung herausgerissen, er muss noch dazu für einige Zeit auf seine
„Herde“ verzichten. Sein Hundekorb wird diese zwar nicht ersetzen, aber
den Hund doch immerhin ein wenig über den Verlust hinwegtrösten.
Zelten mit dem Hund
Falls Sie häufiger in Camping-Urlaub fahren, lohnt es sich auf jeden
Fall, ein Outdoor Hundebett
anzuschaffen. Dieses können Sie schließlich ebenso gut in Ihrem Haus,
aber auch im Garten oder auf dem Balkon benutzen. Selbst, wenn Ihr Hund
seinen Schlafplatz beim Camping im Zelt bekommt, so ist doch das Gras
oft feucht oder der Untergrund sandig. Ein Outdoor Hundebett ist so
strapazierfähig und wasserabweisend, dass es dies problemlos übersteht,
ohne später zu schimmeln und zu muffeln.

