Materialien fuer das Hundebett
Das Hundebett: Schutz vor Kälte und Zugluft
Viele Hunde reagieren sehr empfindlich auf Zugluft und Kälte. Sie legen
sich gerade deshalb gerne auf ihr eigenes Hundebett, weil sie hier beim
Schlafen und beim Dösen vor kalten Böden geschützt sind. Durch Zugluft
bekommt Ihr Vierbeiner leicht Ohren- oder Augenentzündungen. Zu niedrige
Temperaturen beim Schlafen können hingegen dazu führen, dass der Hund
sich nach dem Aufwachen erst einmal steif bewegt. Aber auch
Nierenentzündungen sind dann keine Seltenheit. Deshalb ist es besonders
wichtig, dass die Materialien vom Hundekorb gut isolieren und recht warm
sind. Eine einfache Decke auf dem kalten Fliesenboden als Ersatz für den
Hundekorb reicht daher vor allem im Winter nicht aus.
Bewährt haben sich stattdessen Hundebetten, deren Inneres aus
Styroprkugeln oder Schaumstoff besteht. Das Material isoliert gut und
sorgt gleichzeitig für angenehmen Liegekomfort. Die Polystyrolperlen
speichern die Wärme im Innern der Hundekissen. Im Winter halten sie Ihr
Tier warm, während sie es im Sommer, dank der guten Isolierung, kühlen.
Das Obermaterial von Hundekissen sollte ebenso an die Bedürfnisse des
Tieres angepasst sein, dabei wärmen, ohne den Hund zu überhitzen.
Pflegeleichtes Kunstleder ist dabei ebenso zweckmäßig für ein Hundebett
wie strapazierfähiges Nylon oder andere abwaschbare Stoffe. Während wir
Menschen uns gerne in warme und weiche Sitzkissen aus Plüsch oder
Polyester setzen, sind diese Materialien fürs Hundebett nur bedingt
geeignet. Die Krallen können sich in den langen Fäden einiger Gewebe
leicht verfangen. Auch müssen Sie die Bezüge sehr häufig und gründlich
waschen, damit diese hygienisch einwandfrei bleiben.
Falls Sie das Gefühl haben, Ihr Liebling braucht in seinem Hundekorb
noch mehr Wärme, dann geben Sie ihm besser eine zusätzliche, waschbare
Decke. So ersparen Sie sich viel Arbeit und Ihr Hund fühlt sich
ausgesprochen wohl.
Damit Ihr Hundekorb lange besteht
Auch wenn Ihr Vierbeiner noch so gut erzogen, ruhig und brav ist, so
muss sein Hundekorb doch vielen Belastungen standhalten. Da Hunde ihre
Krallen, im Gegensatz zu Katzen, nicht einziehen können, kratzen diese
ständig über das Obermaterial der Hundebetten. Klingelt es an der Tür
oder kommen Sie ins Zimmer, springt Ihr Vierbeiner oft sehr abrupt hoch,
was ebenfalls zu einer Belastungsprobe für das Hundebett wird. Deshalb
gilt bei jedem Hundekorb: Das Material muss strapazierfähig und robust
sein.
Noch wichtiger ist dies, wenn Sie einen jungen Hund besitzen. Die Welpen
kauen alles an, machen auch schon mal eine Pfütze ins Hundebett und
tollen wie wild umher. Weiche Hundekissen oder Hundekörbe, an denen die
aufgeweckten Tiere sich nicht verletzen können, die aber dennoch so
stabil sind, dass sie bei den wilden Spielen nicht kaputt gehen, sind
optimal.
Bewährt haben sich auch in Bezug auf die Strapazierfähigkeit Hundebetten
aus Nylon oder ähnlichen Kunstfasern. Denn die Gewebe sind reißfest,
widerstandsfähig und sehr beständig. Auch die teils recht aggressiven
Substanzen aus dem Urin Ihres Hundes können dem Nylon-Gewebe nichts
anhaben. Kunstleder ist ebenfalls recht strapazierfähig und robust,
sieht dabei außerdem sehr modern und ansprechend aus.
Rutschfest und griffig
Ihr Hund springt gerne in seinen Hundekorb. Wenn Sie zur Tür
hereinkommen, wird er Ihnen so schnell wie möglich entgegenlaufen.
Deshalb ist es sehr wichtig, dass der Boden des Hundekissens rutschfest
ist. Denn sonst wird Ihr Liebling jedes Mal aufs Neue ins Schlingern
kommen. Und das tut weder den Knochen noch den Gelenken Ihres Hundes
gut!
Aus dem gleichen Grund, muss das Hundebett fest auf dem Fußboden
aufliegen und nicht ständig hin- und her rutschen. Deshalb ist es gut,
wenn der Hundekorb nicht zu leicht ist und außerdem griffig auf dem
Parkett, den Fliesen oder dem Teppich haftet.
Waschbare Materialien in Hundebetten
Hunde möchten auch bei schlechtem Wetter Gassi gehen, denn selbst bei
Schneematsch und Wind wollen sie sich an der frischen Luft bewegen. Es
bleibt da manchmal nicht aus, dass nach dem Spaziergang die Pfoten noch
nass oder dreckig sind. Legt sich Ihr Vierbeiner dann in seinen
Hundekorb, wird auch dieser schmutzig. Der alljährliche Fellwechsel und
das Hecheln des Hundes tun ihr Übriges. Während noch nicht stubenreine
Welpen häufiger in ihren Hundekorb pinkeln, können sehr alte Tiere
manchmal ihr Pipi ebenfalls nicht mehr halten.
Aus all diesen Gründen versteht es sich von selbst, dass Sie das
Hundebett häufiger einmal reinigen müssen. Denn ein verdreckter
Hundekorb kann für Ihren Liebling auch zu gesundheitlichen Problemen
führen. Schließlich sammelt sich hier nicht nur Staub und Schmutz, ein
dreckiges Hundebett zieht auch Parasiten und Krankheitskeime an. Deshalb
sollten die Bezüge der Hundekissen auf jeden Fall waschmaschinenfest
sein. Viele Kunstfasern sind außerdem leicht mit einem feuchten Tuch
abwaschbar und insgesamt recht schmutzabweisend. In Decken aus Polyester
und Wolle fangen sich Schmutzpartikel leichter als auf ebenen Flächen.
Wenn Sie die Decken häufig ausschütteln, absaugen und waschen ist dies
aber kein Problem.
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